The Palace - Rollbild auf Seide (2)

Abb.5

Die physikalische Konstruktion dieses Rollbildes ist die gleiche wie beim vorherigen, das in diesem Artikel beschrieben wurde: Mittelteil, Kopf- und Fußteil. Zuerst erfolgte eine detaillierte Zeichnung, dann die Bemalung des Mittelstücks mit Farben, die sowohl wasserfest als auch lichtecht sind. Trotzdem sollte man diese Rollbilder niemals direktem Sonnenlicht oder anderer starker Beleuchtung aussetzen.

Abb.6

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Abb.7

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Bei diesem Rollbild wurde ganz beson- ders auf die Detail- arbeit Wert gelegt, um an die filigra- nen Arbeiten des traditionellen indi- schen Steinhand- werks und Orna- mentik zu erinnern.

Abb.8

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Abb.9

Auch bei diesem Rollbild wurden Kopf- und Fußteil bemalt, nicht gebatikt. Die Ähn- lichkeit zu den Batiken Südost- asiens ist allerdings gewollt.

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Abb.10

Für die Ornamente wurden Schablonen angefertigt, die dann mit Bleistift auf die Seide übertragen wurden. Danach wurdern die Muster mit dem Pinsel sorgsam ausgemalt.

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The Palace - Rollbild auf Seide (1)

Abb.1
“The Palace”
189 x 58 cm, Seide

Hier möchte ich ein weiteres Rollbild auf Seide vorstellen. Die Thematik bleibt in der indischen Kultur, aber dieses Mal geht es nicht um die Textilkunst, sondern um die fantastischen Archi- tekturen und Steinarbei- ten, von denen ich mich für dieses Rollbild habe inspirieren lassen.

Man gerät immer wieder von neuem ins Staunen angesichts der unglaub- lichen Kunstfertigkeiten. Besonders die filigranen Steinarbeiten haben es mir angetan. Bei denen fragt man sich allerdings manchmal, wie es den Erbauern gelungen ist, die Schwerkraft scheinbar außer Funktion zu setzen.

Wenn auch das gemeine Volk heute wie vor tausend Jahren oftmals Hunger leidet und die Slums in den Städten heute immer mehr anwachsen, so hatten (und haben) doch die Reichen einen Luxus um sich, der seinesgleichen sucht.

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Abb.2

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Aber gerade dieser Reichtum hat es erst ermöglicht, daß wir heute all diese Schätze bewundern können - so grotesk, wie das klingen mag. Durch den Reichtum war es erst möglich, hunderte der besten Handwerker zu be- schäftigen (und zu bezahlen), die diese Kunstwerke und ausgeklügelten Bautechniken erschufen. Es entstand eine Kultur, die ihresgleichen auf der Welt sucht.

Abb.3

Durch raffinierte Anordnung von Wänden, Pfeilern, Kuppeln, Simsen und Kaminen konnte die Luft in diesen Palästen zirku- lieren und über das filigrane, durchbrochene Mauerwerk gekühlt werden - ganz ohne schädliche Klimaanlagen, die heute unsere Luft verpesten und ohne den unglaublichen Energieaufwand, der heute in den Metropolen betrieben wird, um das Ego von ein paar wenigen zu untermauern.

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Abb.4

Ein Umstand, der die moderne Architektur vielleicht einmal mehr zum Umdenken bewegen sollte, angesichts der schwindenen Resourcen. Die Glaspaläste, die heute als unglaubliche Energieverschwender entstehen, sind eigentlich die wahren Saurier der Geschichte. Statt dessen sollte man sich vielleicht einmal die traditionellen Bauten anschauen und sich darauf besinnen, ob nicht die eine oder andere Technik auf unsere modernen Architekturen übertragbar ist und damit der Verschwendung den Kampf ansagen. Viele tun es bereits, aber immer noch viel zu wenige.

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(wird fortgesetzt)

The Weaver (gelöscht)

wurde ersetzt

Interior Design mit Kunst

Hier sind ein paar kleine Beispiele wie Kunst ein Teil des Interior Design werden kann. Es soll nur ein Anhaltspunkt sein für ein besonderes Raumgefühl.

Das folgende Beispiel beinhaltet einen großen Wandquilt aus Seide, der in diesem Artikel im Detail vorgestellt wurde.

Das zweite Beispiel zeigt den Paravent, der in diesem Artikel vorgestellt wurde in der Kombination mit modernem Möbel:

Das dritte Beispiel zeigt eine Kombination von einem handgeschnitzten chinesichen Stuhl, der übrigens hier beschrieben wurde und der als Dekoration gedacht ist, in Verbindung mit zwei Seidengemälden, deren Beschreibung noch folgen wird.

Es werden weitere Beispiele dieser Art folgen…

Der Buddha - Seidenquilt

Abb.1

Ein weiteres, ganz besonderes Stück ist dieser Buddha Seidenquilt aus meiner asiatischen Reihe.

Der Quilt entstand aufgrund einer Ausschreibung zu einem Wettbewerb in den USA. Er wurde danach in mehreren Ausstellungen in den USA gezeigt.

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Abb.2

Das Thema hieß ursprünglich “View from a Window” (Sicht aus einem Fenster), das aus verschiedenen Blickrichtungen bearbeitet werden konnte - entweder die Sicht aus einem Fenster von innen nach draußen oder die Sicht durch ein Fenster nach innen.

Abb.3

Für diese Arbeit wurde die Sicht nach innen im über- tragenen Sinn gewählt, nämlich die Ausseinan- dersetzung mit dem Buddhismus und seinen Sichtweisen und Lehren. Die freischwebende Figur des Buddha ist dabei eine Metapher, Sinnbild für die Erlösung von allem Irdischen.

Die oberste Lage dieses Quilts repräsentiert das Fenster, durch das man in das Innere, die Seele schaut.

Abb.4 Abb.5

Dieser Quilt ist nicht mit den üblichen 3, sondern mit 4 Lagen gearbeitet. Die oberste Lage wird nur an den Seiten gehalten (Abb.9) - damit wird der Wandbehang praktisch 3-dimensional.

Abb.6

Die zwei obersten Lagen bestehen aus Dupionseide, der rückwärtige Futterstoff aus Viskose. Das Motiv des Buddha wurde aufgemalt, anschließend mit der Hand gequiltet. Die oberste Stofflage ist durchbrochen gearbeitet.

In den Nahaufnahmen kann man sehen, wie das Quiltmuster dazu beiträgt, ein Relief zu bilden.

Abb.8

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Abb.9

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Auch dieser Quilt hat auf der Rückseite einen aufgenähten Stoffschlauch, durch den man eine Stange schieben kann, um den Quilt unsichtbar aufhängen zu können.

Dieser Quilt kann käuflich erworben werden. Fragen zu dazu, oder zu den diversen Arbeiten werden gerne beantwortet.

specialart@arcor.de

Edler Seidenquilt mit Drachenmotiv als Wandbehang

“Dragon”, Seide
180 x 140 cm
Abb.1

Das Drachenmotiv ist auch in der nächsten Arbeit wieder zum Hauptmotif geworden. Diesmal auf einem großen Quilt aus Seide, der komplett handgequiltet wurde.

Die Basis ist weiße Dupion- seide, die bemalt wurde.

Zuerst wurden diverse Zeichnungen erstellt, die anschließend mit Hilfe von Schablonen, die aus Transparentpapier gefertigt wurden, auf die Seide übertragen wurden.

Abb.2 Abb.3

Der Drache ist als glücksbringendes Symbol in ganz Asien zu finden. Er prangt auf Geburtags- und anderen Glückwunschkarten.

Abb.4

Als Skulptur beschützt er die Eingänge der Tempel und vieler großer Häuser vor bösen Geistern. Das Motiv findet man auf Alltags- gegenständen wie Geschirr und allen möglichen Tex- tilien. Kurz gesagt es ist allgegenwärtig.

Abb.5

Aus dem nebenstehenden Foto kann man sehen wie detailliert die grafische Darstellung des Drachenmotivs ist. Dies geschah in Anlehnung an die chinesische Tradition der Darstellung auf altem Geschirr.

Abb.6

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Abb.7

Die Farben wiederum wurden in Anlehnung an die Technik der chinesischen Tuschemalereien gewählt, die oftmals nur mit den Farben Schwarz in mehreren Grauabstufungen und Rot als der einzigen echten Farbe gemalt wurden.

Abb.8

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Abb.9

Um der Drachendarstellung ein wenig mehr Tiefe zu geben, wurden die Schuppen in verschiedenen Grauschattierungen gemalt. Das Quiltmuster trägt zusätzlich dazu bei, daß ein 3-dimensionaler Eindruck entsteht.

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Abb.10

Ganz deutlich wird auch nochmals in Abb.10, daß das Absteppen der Seide (mit der Hand) in einem Relief resultiert, das bei Seide ganz besonders schöne Licht- und Schattenspiele hervorruft, je nachdem woher das Licht einfällt.

Abb.11

Die Rückseite des Quilts ist aus Viskosestoff. Hier kann man deutlich sehen, wie die 3 Stofflagen (Quilt Top, Füllstoff und rückseitiger Futterstoff) mit dem Quiltmuster zusammengehalten werden.

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Abb.12

Die letzte Abbildung zeigt den Stoffschlauch, der auf der Rückseite des Quilts an der oberen Kante aufgenäht wurde und zum Aufhängen gedacht ist, indem man eine Stange hindurchschiebt.

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Auch dieser Quilt kann käuflich erworben werden.
Fragen beantworte ich gerne:
specialart@arcor.de

Tara - Wunderschöner Seidenquilt als Wandbehang

“White Tara”,
Seide bestickt,
Abb.1

Eine weitere Darstellung von Frauen oder Göttinnen aus meiner asiatischen Serie ist der folgende Art Quilt “White Tara”.

White Tara ist die Göttin des Mitgefühls und der Heilkunst und steht für ein langes Leben und Gelassenheit. Sie ist eine Figur, die in vielen Kulturen und Ländern dieser Erde bis heute verehrt wird, weil sie für viele verschiedene Tugenden und weibliche Stärken steht.

Abb.2

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Tara ist wahrscheinlich eine der ältesten Göttinnen- figuren, die es gibt. Ihr Ursprung ist im Hinduismus zu finden, wo sie in zwei Hauptmanifestationen auftritt: der grünen und der weißen Tara. Während die grüne Tara eher Mutter Erde vertritt, für die Überwindung von Hindernissen steht und vor physischen wie spirituellen Gefahren schützt, steht die weiße Tara eher für Mitgefühl, Weisheit und gilt als Beschützerin des Lebens.

Abb.3

Im Buddhismus wurde diese Göttinnenfigur übernommen und gilt sogar als voll erleuchteter weiblicher Buddha. Sie steht damit höher als jede andere Göttin. Geschichten zu diesem Mythos kann man hier nachlesen.

Abb.4

Die Göttin Tara erscheint praktisch in allen Teilen der Welt: die Kelten kannten sie, die Römer nannten sie Terra, die Ägypter kannten sie als Ishtar.
In China kennt man sie als Kuan Yin.

Dargestellt wird die weiße Tara meist als junge schöne Frau mit weißer Haut, eleganter Kleidung und üppigem Schmuck. Um dem Kopfschmuck und Gürtel in dieser Darstellung einen besonders kostbaren Anschein zu verleihen, wurde die Malerei durch Goldpigmente betont.

Abb.5 Abb.6
Abb.7

Der Lotus wird immer wieder mit ihrer Erscheinung assoziiert - also habe ich auch eine stilisierte Darstellung von Lotusblüten gewählt.

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Abb.8

Wie man in den folgenden Bildern sehen kann, wurde nicht nur der Rock gemalt, sodaß der Eindruck von enger Faltenlegung entstand, sondern die Muster des Rockes auch noch Stück für Stück einzeln mit Goldpigment aufgemalt.

Abb.9

Anschließend wurde der Rock mit kleinen Glasperlen handbestickt, um den Eindruck des Kostbaren zu verstärken.

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Abb.10
Abb.11

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(Zur Vergrößerung klicken Sie bitte auf die einzelnen Bilder)

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Auch für diesen Quilt wurde zuerst eine detaillierte Zeichnung angefertigt, die schließlich mit der bewähr- ten Methode (Lichttisch) auf die Seide übertragen wurde.

Dieser schöne Quilt kann käuflich erworben werden. Auf der Rückseite wurde eine Schlauch aus passendem Stoff aufgenäht, sodaß er jederzeit mit einer Stange aufgehängt werden kann.

Die Größe dieses Quilts beträgt 188 x 66 cm, schmückt also eine Wand in der kompletten Höhe. Weitere Fragen beantworte ich gerne.

specialart@arcor.de

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Links zum Mythos:

WhiteTara.com
Tara, Goddess of Peace

Ein indonesischer Paravent - mehr als ein Raumteiler (4)

Die Herstellung dieses Paravents war ein längeres Unterfangen. Es dauerte ungefähr 650 Stunden von der Erstellung der Zeichnungen bis zur endgültigen Fertigstellung.

Abb.15 Abb.16

Wie man aus den obigen Aufnahmen ersehen kann, wurde auch dieser mehrteilige Paravent aus Kiefernholz gefertigt. Wie detailliert und filigran die Arbeit wirklich ist, kann man aus diesen Detailaufnahmen sehen:

Abb.17
Abb.18

Zuerst wurden detaillierte Zeichnungen von den diversen Motiven angefertigt, die dann z.T. per Pauspapier oder aber auch per Schablone auf das Holz übertragen wurden.

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Abb.19

Anschließend wurden die Motive mit der Decoupiersäge ausgesägt und dann ausgeschnitzt.

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Und hier noch zwei Nahaufnahmen vom fertigen Paravent, nachdem das Holz geschliffen, gebeizt, mit Firnis auf Bienenwachsbasis behandelt und schließlich mit reinem Bienenwachs poliert wurde:

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Abb.20 Abb.21

Die einzelnen Panele sind mit Messingscharnieren verbunden, die durch eine Sicherung vor dem Herausspringen geschützt sind. .

Dieser außergewöhnliche Paravent kann käuflich erworben werden. Fragen dazu oder zu anderen Arbeiten werden gerne beantwortet. email: specialart@arcor.de

Ein indonesischer Paravent - mehr als ein Raumteiler (3)

Abb.10

Im vorigen Artikel habe ich darüber gesprochen, worin eine Ungewöhnlichkeit dieses Paravents besteht - nämlich, daß er vollständig auseinandergenommen werden kann. Eine weitere Ungewöhnlichkeit ist die Darstellung des Motivs, nämlich nicht nur einfach Ornamente, sondern Figuren, die in einem Flachrelief handgeschnitzt wurden.

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Abb.11

Die an buddhistische Darstellungen erinnernden Motive und die stilisierte Darstellung von Lotusblüten geben diesem Paravent durchaus ein bißchen mehr als nur dekorative Verwendung. Sie geben einem Raum eine eher ruhige, meditative Ausstrahlung, sodaß der vom Alltag gehetzte Geist wieder ein wenig entspannen und loslassen kann.

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Abb.12

Vielleicht ist gerade dies, was die Menschen wieder anzieht - nicht das Laute und Fordernde, sondern harmonische Elemente, die einen besänftigenden Einfluß auf die Seele haben. Nicht umsonst umgeben sich die Menschen mit Buddhafiguren, die aus allen möglichen Kulturen Asiens stammen und verschiedene Darstellungen einnehmen.

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Abb.13

Sie alle aber sind Sinnbild für Ruhe und Ausgeglichenheit, für Schönheit und Wahrheit, für Reinheit und Harmonie, nach der man in dieser schnellebigen und oberflächlichen Zeit sucht.

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Abb.14 Abb.15

Im nächsten Artikel erfahren Sie mehr über die eigentliche Herstellung dieses handgeschnitzten Mehrteilers…

Ein indonesischer Paravent - mehr als ein Raumteiler (2)

Abb.5

Als Raumteiler wird dieser Paravent zum echten Gestaltungs- element. So wie große und kleine Bilder einem Raum eine besondere Atmosphäre verleihen können, wird ein Paravent wie dieser, mit den Figuren und exotischen Blumenornamenten, einem Raum eine ganz eigene Aura geben.

Abb.6

Abgesehen davon, ist dieses Original, das nicht aus tropischen Hölzern, sondern aus einheimischer Kiefer gefertigt wurde, ein Beweis dafür, daß man keinen illegalen Raubbau betreiben muß, um etwas Kostbares und Einmaliges zu erhalten.

Kein Riß oder Verzug wird dieses Stück Arbeit verunzieren, wie es so oft mit Holzarbeiten aus tropischen Ländern geschieht, weil deren Holz entweder zu kurz gelagert und nicht trocken genug bei der Verarbeitung war und dann in unserem so anderen Klima, in einer stark geheizten Umgebung, entsprechend arbeitet und schließlich springt.

Abb.7

Abb.7, 8 und 9 zeigen im Detail wie dieser Paravent gearbeitet ist: er wird von extra gefertigten “Füßen” gehalten. Dies bedeutet, daß die einzelnen Panele komplett voneinander getrennt werden können, also nicht mit den üblichen Faltscharnieren untrennbar miteinander verbunden sind.

Abb.8

Die Füße können ebenfalls abgenommen werden. Die einzelnen Panele werden mit kräftigen Holzstiften und einer Art “Keil” in den Füßen versenkt. Dadurch hat man sogar die Möglichkeit, die mittleren 3 Panele als Dekoration einzeln aufzustellen.

Abb.9

Erfahren Sie noch mehr Details im nächsten Artikel…